Ratgeber: Holzhaus bauen
28 Sep 2011Holzhäuser werden immer beliebter und populärer. Das liegt sicherlich nicht nur an ihrer urig- robusten Optik. Vielmehr ist es jener ganz eigentümliche Charme des natürlichen Materials, welches nicht nur für eine direkt spürbare angenehme Atmosphäre sorgt, sondern vor allem auch für ein gesundes Wohlfühl-Klima. Zudem hat Holz ganz klare praktische Vorteile – es ist äußerst langlebig und hat hervorragende Dämmeigenschaften, dank derer die Bewohner viel Energie sparen können. Wer einmal in einem Holzhaus gelebt hat, wird bestätigen, dass sich die dortige Wohnqualität mit nichts vergleichen lässt. Als besonderes Herausstellungsmerkmal nennen Holzhaus-Erfahrene übrigens immer wieder die Harmonie, welche durch die einheitliche Verwendung des Holzmaterials für innen und außen entsteht.
Auch ein Holzhaus kostet Geld und muss finanziert werden
Wenn Sie ein Holzhaus bauen möchten, so müssen Sie sich natürlich so wie andere zukünftige Besitzer eines „normalen“ Massiv-Wohnhauses auch um Planung und Organisation – und vor allem um die Finanzierung – kümmern. Da die Zinsen für Forwarddarlehen während der Laufzeit des Finanzierungsvertrages festgelegt sind und somit durch mögliche Zinserhöhungen nicht in die Höhe getrieben werden können, hat sich das Forwarddarlehen in den letzten Jahren zu einer empfehlenswerten und sehr häufigen Finanzierungsmethode für Immobilien entwickelt. Auch Sie als „Holzhäusle-Bauer“ sollten sich darüber informieren – so lässt sich oft viel Geld sparen, welches Sie gewinnbringend in Ihr neues Heim investieren können.
Ganz wichtig: Lassen Sie den Fachmann ran
Denken Sie bloß nicht, ein modernes Holzhaus mit Holzcarport ließe sich so einfach bauen wie eine schlichte Holzhütte. Selbstverständlich können Sie mit Hand anlegen und durch Ihre Eigenleistung den einen oder anderen Euro sparen, jedoch sollten Sie für Planung und generelle Bauabwicklung ein Unternehmen beauftragen, das auf Holzhäuser spezialisiert ist. Holzhaus-Baufirmen wissen nämlich, was es bei der Konstruktion des Holzgerüstes zu beachten gilt. Viele Selbstbauer machen nämlich zum Beispiel den Fehler, bei der Wahl des Holzes nicht auf ausreichend trockene Qualität zu achten und so eine Setzung zu riskieren, bei der das Gewicht von Dach und Decken die errichteten Wände absenkt. Zudem wird der Spezialist Sie darauf hinweisen, die Bauplanung mit ihm zusammen sehr bedacht auszuführen, da sich bei diesem Haustyp nachträgliche Änderungen wie etwa Raumgröße und Aufteilung, aber auch solche hinsichtlich sanitärer Einrichtung und Heizung kaum realisieren lassen.
Bild: panthermedia.net Gabi Schär
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